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Azubi-Camp
"unbox - DAS FORUM"

Ein Bericht von unserem Azubi
Anne Schmitt

Azubi-Camp
"unbox - DAS FORUM"

Ein Bericht von unserem Azubi
Anne Schmitt

Entdecken! Auspacken! Einsetzen! - Unter diesem Motto durfte ich die Sparkasse Fulda zum ersten Mal bei dem Azubi-Camp „unbox – DAS FORUM“ in Frankfurt vertreten.

100 Azubis von 100 Sparkassen aus ganz Deutschland waren zu einem zweitägigen Seminar in Frankfurt auf dem Messegelände eingeladen – und ich durfte eine der 100 Auszubildenden sein. Ich war schon sehr gespannt auf das, was mich da erwarten würde.

„unbox – DAS FORUM“ war eine Messe die jährlich von dem Sparkassen Finanzportal (SFP) und der MehrWert Servicegesellschaft (MWSG) veranstaltetet wird. Die Veranstaltung, bei der in diesem Jahr etwa 1.300 Teilnehmern teilgenommen haben, ist für Mitarbeiter von Instituten, Unternehmen und Institutionen der Sparkassen-Finanzgruppe. Im Rahmen dieser Messe fand das Azubi-Camp für 100 Auszubildenden aus 100 Sparkassen statt. Die Veranstaltung warb mit dem Slogan „On top: Azubi-Camp – bei uns arbeiten die Berater von morgen schon jetzt an digitalen Services und Kommunikationslösungen von übermorgen“.  

Die Vorbereitungen, aber auch vor allem die Vorfreude auf uns, haben wir Auszubildenden bereits einige Wochen vor dem eigentlichen Beginn des Camps  gespürt. Facebook- und WhatsApp-Gruppen wurden eingerichtet, um wichtige Informationen zum Camp auszutauschen – ein positiver Nebeneffekt war, dass man sich im Vorfeld untereinander kennenlernen konnte.

Früh morgens ging es dann für mich mit dem Zug nach Frankfurt. Am Bahnhof traf ich bereits weitere Azubis von anderen Sparkassen. Wir fuhren gemeinsam weiter zum Messegelände nach Frankfurt. Dort angekommen, wurden wir mit Teilnehmerbändchen ausgestattet und konnten selbständig die Halle erkunden.
Mir fiel besonders ins Auge, dass die einzelnen Stände der Messe in Boxen aufgebaut waren. So erklärte sich für mich auch gleich der Titel der Messe „unbox – DAS FORUM“. Jeder Stand bzw. jede Box stand unter einem anderen Thema und so war beispielsweise die DEKA, der Premium-Partner des Seminars, in einer eigenen Box zu finden. Neben den Informationsständen gab es auch sogenannte „Smart-Boxes“, in denen es in 30-Minuten Vorträge mit praxisnahen und kompakten Impulsen gab.

Nachdem wir uns etwas umgesehen hatten, wurden alle Messebesucher zu einer Begrüßung in einem großen Saal erwartet. Anschließend kam der Bestsellerautor Richard David Precht auf die Bühne und beschäftigte sich mit dem Thema „Eine Utopie der digitalen Gesellschaft“. Er brachte uns das Thema Digitalisierung im Zusammenhang mit der Sparkasse näher und sprach darüber, dass sich unsere Welt rasant verändert, wie wir mit diesem Wandel zurechtkommen und dass WIR es selber in der Hand haben, im Leben die Weichen richtig zu stellen. Ein Zitat aus seinem Vortrag ist mir noch im Ohr, welches lautet: „Denn die Zukunft kommt nicht - sie wird von uns gemacht! Die Frage ist nicht: Wie werden wir leben? Sondern: Wie wollen wir leben? Besonders einprägsam war an diesem Vortrag die lockere, witzige und fesselnde Art, wie er die Thematik vermittelte.

Der nächste Hauptpunkt war eine Talkrunde zwischen Peter Klett (Vorstand der Sparkasse Weser-Elbe), Heiko Lachmann (Vorstand der Sparkasse Ostsächsische Sparkasse Dresden), Andreas Schelling (Mitglied der Geschäftsführung der Finanz Informatik), Dr. Georg Stocker (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DEKA) und Dr. Michael Stollarz (Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Sparkassenverlages). Die Diskussion wurde von Stefan Roesler geleitet, der seinen Talkgästen abwechselnd Fragen stellte.  Abgeschlossen wurde dieser Gesprächskreis mit der Frage an jeden Einzelnen, welche digitale Innovation sie im privaten oder geschäftlichen Umfeld in den letzten Jahren besonders beeindruckt bzw. beeinflusst hat. Sparkassen App mit der Fotoüberweisung, Face-ID und Sprachsteuerung bzw. Sprachassistenz waren wiederkehrende Antworten aus der Runde. Den Nachmittag verbrachten wir Auszubildenden mit weiteren Vorträgen im Rahmen des AzubiCamps:

  • Die digitale Agenda     
  • Lösungen des SFPs (Sparkassen Finanzportal)
  • UX (User Experience)

Am späten Nachmittag ging es in unser Hotel. Gegen 19 Uhr wurden wir zur Abendveranstaltung mit einem Shuttle-Bus abgeholt. Unser Ziel war die GenussAKADEMIE in der Ferdinand-Porsche-Straße in Frankfurt. Der ganze Abend stand unter dem Stichwort „unbox - the night!“Bei diesem Event stand das Kennenlernen und Vernetzen der Auszubildenden untereinander im Vordergrund. „Begleitet“ wurde unser Kennenlernen von einem leckeren Abendessen. Hierbei konnte man während dem Essen drei Köchen beim Kochen zuschauen, die immer wieder neue Gerichte zubereiteten. Gegen 23 Uhr endete der erste Abend und der Shuttle-Service brachte uns zum Hotel zurück.

Am zweiten Tag waren wir ausschließlich im AzubiCamp und unsere Eigeninitiative war gefordert. Wir haben uns in 10 Gruppen zu je 10 Leuten eingeteilt. Alle Gruppen hatte die gleichen fünf Fragen zur Beantwortung. Für jede Frage stand ein Zeitfenster von 30 Minuten zur Verfügung. Unsere Aufgabe war es, auf einem Blatt Papier Antworten zur jeweiligen Thematik zusammenzutragen. Nach der halben Stunde war Wechsel und wir bearbeiteten in der Gruppe das nächste Thema – das bearbeitete Blatt Papier stand der nachfolgenden Gruppe zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.
Das fünfte Thema war dann das Thema der jeweiligen Gruppe, welches vom Team dann ausführlich behandelt werden sollte. Meine Gruppe beschäftigte sich mit der Frage, wie die zukünftige Internetfiliale aussehen könnte und welche Funktionen sie in der Zukunft haben sollte.

Nachdem jedes Team ihre Präsentation vorbereitet und besprochen hatte, durften wir das Gruppenthema einer Fachjury vorstellen. Der Clou an den Präsentationen war, dass sie in dem Elevator-Pitch-Konzept vorgestellt wurden. Elevator-Pitch zeichnet sich darin aus, dass man seine Idee innerhalb von ca. 90 Sekunden auf innovativer und einprägender Weise vorträgt. Der Grundgedanke kommt von der Vorstellung, dass man einen Vorgesetzten in einem Aufzug begegnet und nur eine aufzugslänge Zeit hat, um ihn von der eigenen Idee zu überzeugen. Nach dem die Siegergruppe geehrt wurde, waren auch schon meine zwei Tage in Frankfurt vorbei.

Hier mein Fazit:
Mir haben die Tage in Frankfurt sehr viel Spaß gemacht! Natürlich habe ich nicht nur den Spaß mitgenommen - ich konnte ziemlich viel für mich persönlich und auch für meine Ausbildung lernen. Mir hat vor allem das eigenständige und eigenverantwortliche Arbeiten gefallen. Ich war zwar kurz vor der Vorstellung des Gruppenthemas vor der Fachjury etwas nervös, dies hat sich aber schnell wieder gelegt, als man vor der Jury stand und es losging. Auch das Austauschen mit anderen Auszubildenden von anderen Sparkassen ist spannend, denn vieles ist gleich bei Sparkassen untereinander, aber es gibt auch einige Unterschiede. 

Zum Schluss möchte ich sagen, dass sich der Azubi, der nächstes Jahr auf das Forum fahren darf auf viel Spaß, viele nette Leute und besonders viel Wissen einstellen und freuen kann!

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