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Lehrabschlusskurs auf dem "Hügel"

Ein Bericht unserer Azubis
Sinan Tanriverdi, Moritz Flieder und Maik Fredrich

Lehrabschlusskurs auf dem "Hügel"

Ein Bericht unserer Azubis
Sinan Tanriverdi, Moritz Flieder und Maik Fredrich

Der Lehrabschlusskurs (LAK) an der Sparkassenakademie in Eppstein ist ein vierwöchiger Lehrgang, der zur Vorbereitung für die Abschlussprüfung dient. Der Campus liegt im Taunus mit Weitblick zur Landeshauptstadt Wiesbaden und ist gut an die Finanzmetropole Frankfurt am Main angebunden. Dementsprechend gibt es gute Möglichkeiten, in der Freizeit etwas zu unternehmen.

Insgesamt waren von der Sparkasse Fulda für den Kurs 13 Azubis angemeldet, wobei unser Lehrjahr in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Die erste Gruppe, bestehend aus sieben Azubis, war vom 21.08.2017 bis zum 15.09.2017 in Eppstein und anschließend die zweite Gruppe, bestehend aus sechs Azubis, vom 18.09.2017 bis zum 13.10.2017. Im Anschluss an den LAK stehen sowohl schriftliche als auch mündliche Prüfungen zum Sparkassenkaufmann bzw. zur Sparkassenkauffrau an.

Am Sonntag, den 20.08.2017, begann für uns die Reise in den hessischen Main-Taunus-Kreis. Nach ca. anderthalb Stunden waren wir dann in der kleinen Stadt Eppstein angekommen. Bei Ankunft an der Akademie waren die Zimmer bereits für uns reserviert. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, haben wir uns alle im Foyer der Akademie aufgehalten, wo auch bereits andere Azubis aus verschiedenen Sparkassen waren.

Am ersten Tag des Lehrabschlusskurses gab es eine ca. einstündige Eröffnungsrede durch die Veranstalter. Wir wurden über den Ablauf des Kurses und die Bildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung informiert. Neben der Sparkasse Fulda waren auch Sparkasse Darmstadt und Sparkasse Limburg in unserer Lehrabschlusskursgruppe vertreten.

Nach der Eingewöhnungsphase ging es mit dem Unterricht so richtig los. Neben Rechnungswesen standen Kredit und Wertpapier auf dem Plan. Doch dank regelmäßigen Pausen und einigen Tassen Kaffee konnte auch dieser LAK-Abschnitt gemeistert werden. Insbesondere der Wertpapier-Unterricht gestaltete sich als enorm anspruchsvoll, weshalb danach die Köpfe ordentlich rauchten.

Zum Ende der zweiten Woche hin stand Wirtschaftskunde an. Das anschließende Wochenende war das letzte Wochenende vor der schriftlichen Prüfung. Die Zeit verging bis hierhin wie im Flug.

Als es Sonntagabend wieder nach Eppstein ging, machte sich langsam die Nervosität breit. Aber dank einiger gemeinsamer Kaltgetränke in der Lobby der Akademie konnte dieser gut entgegengewirkt werden. Montag war „Sparkassen-Rechnen“ angesagt; am Ende hatten beinahe alle das Gefühl, dass sogar die Stückzinsrechnung, die uns eine Woche vorher noch vor größere Probleme stellte, gar nicht so kompliziert sei, wie zunächst angenommen.

Die Nachmittage der dritten Woche am Hügel waren mehr oder weniger lernintensiv. Während einige sich bereits Themenfelder wie Kredit oder Rechnungswesen widmeten, genossen andere die Nachmittage am naheliegenden Sportplatz. Den Abend verbrachten wir jedoch gemeinsam.

Die nächsten Tage vor der Prüfung setzten sich aus Schulungen zu den  Themen „Sparkassen-Finanzgruppe“ und „Internationaler Zahlungsverkehr“ zusammen. Die Nachmittage verbrachten wir mit der Prüfungsvorbereitung, doch ein kurzes abendliches Zusammensein fand eigentlich immer statt.

Am Donnerstag, dem Tag vor der Prüfung, war die Nervosität bei allen deutlich spürbar und es war der wohl lernintensivste Tag dieser Woche.

Am Freitag war es soweit, der Tag der Prüfungen. Wir schrieben 4 Klausuren jeweils über 45min in den Themen Rechnungswesen, Kredit, internationaler Zahlungsverkehr und Wertpapier. Als wir diese um 12 Uhr absolviert hatten, waren alle ziemlich erschöpft aber doch glücklich und erleichtert, die Heimreise antreten zu können. Nun hatten wir den Großteil des LAKs überstanden und waren teilweise schon in Gedanken bei der mündlichen Prüfung, welche in der letzten Woche zu bewältigen war.

Die vierte und letzte Woche begann mit einem letzten Theorie Tag zum Thema „Nationaler Zahlungsverkehr“, in der uns alle wichtigen Aspekte zu diesem Themenbereich für die Abschlussprüfung vermittelt wurden.

Die folgenden drei Tage waren ganz der Praxis gewidmet. Unsere Klasse wurde nochmal aufgeteilt, sodass sich zwei kleine Gruppen von je 10 Leuten ergaben. Jede Gruppe hatte einen eigenen Dozenten, mit dem nun drei Tage lang intensiv Kundengespräche geübt wurden. Nach einem großen Block Theorie für das perfekte (IHK-) Kundengespräch ging es dann in die Einzelgespräche, bei denen die Dozentin die Kundin und einer aus der Gruppe den Berater spielte. Der Rest der Gruppe hörte im Halbkreis dem Gespräch zu. So kam jeder aus der Gruppe mindestens zwei Mal dran und es wurde jede Art der möglichen Kundenfälle (z.B. Kredit, Geldanlage, Kontoführung) für die mündliche Abschlussprüfung geübt.

Am Ende des dritten Tages stand für uns dann die mündliche Prüfung zum Sparkassenkaufmann an, in der das Gelernte direkt unter Prüfungsbedingungen angewandt werden konnte.

Mit der mündlichen Prüfung endete der Lehrabschlusskurs. Alles in allem haben uns die vier Wochen in Eppstein sehr gut auf die kommenden Abschlussprüfungen vorbereitet und es war eine tolle Gelegenheit, Kontakte zu anderen Sparkassen zu knüpfen und eventuell schon einige Kolleginnen und Kollegen von morgen kennenzulernen!

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